Fotos von Teddys-Teddybaerenparade

Fotos von Teddys-Teddybaerenparade

Hier seht ihr tolle Fotos von Teddybären, die alle in Handarbeit entstanden sind.

Warum sind Teddybären für Kinder, aber auch Erwachsene heute noch so anziehend?

In einer Zeit, in der es Hunderte von Kuscheltiere gibt – kaum eine Tierart hat die Spielzeugindustrie ausgelassen – sind es die guten alten Teddybären geblieben, die Jung und Alt faszinieren.

Mir ergeht es ebenso. Mit dem Teddy verbinden sich meine Gedanken an meine früheste Kindheit. Wenn ich über meine frühen Kindertage schreibe, dann rede ich von den sechziger Jahren. Zu diesen Zeiten waren Kuscheltiere im Ostteil Deutschlands, in den ich hinein geboren wurde, eine Rarität und sie wurden von uns Kindern gehütet wie ein Augapfel. Mein kindsgroßer Weggefährte „Bummi“ – so hießen damals Bären allzu oft – wurde von mir geknuddelt und erfuhr als einziger alle meine Geheimnisse. Ich habe ihn geliebt und mit ihm Vater-Mutter-Kind gespielt. Später habe ich ihm meine eigenen, längst zu klein gewordenen Babyjäckchen, Hosen und Kleidchen übergezogen, ich packte ihn in Windelhosen und Strampelanzüge.

Mittlerweile habe ich längst Silberhochzeit gefeiert und bin Mutter dreier erwachsener Töchter, doch der Teddyvirus hat mich erneut gepackt. Nun spiele ich nicht mehr mit ihnen, sondern ich fotografiere sie. Und wenn ich Langeweile hatte, kam es auch vor, dass ich einen von denen, die ich euch zeige, selbst genäht habe. Die meisten jedoch stammen von einer lieben Freundin, die Tag und Nacht in Handarbeit Teddygesichter gestaltet und auch allerlei anderes näht. Die schönsten Teddys, die in der Galerie zu sehen sind, entstanden in ihrer Nähwerkstatt.

Geschichtliches über Teddys

Wisst ihr eigentlich wie alt der Teddy ist?

 

Der Teddy stammt aus dem vorigen Jahrhundert und feierte 2003 seinen hundertsten Geburtstag. Die Ursache für das Nähen eines Bären aus Stoff setzte der amerikanische Präsident Theodore Roosevelt. Im Spätherbst 1902 nahm er mit Freunden an einer Bärenjagd teil, bei der ihm das Jagdglück nicht hold war. Um ihn nicht zu verärgern, banden Fährtensucher einen verängstigten kleinen Bären an einen Baum, um ihm den Jagderfolg auf dem silbernen Tablett zu servieren. Doch das war des Guten zu viel. Der Präsident war zutiefst beleidigt und weigerte sich auf diese unsportliche Weise zum Triumph zu gelangen.

Eigentlich wäre diese Geschichte nicht der Rede wert gewesen, wenn nicht der Karikaturist Clifford Berryman von der Washington Post von der Begebenheit gehört hätte. Und er wär kein guter Karikaturist gewesen, hätte er diese Geschichte nicht auf Papier gebannt. In Bergmans Cartoon streichelte der Präsident mit dem Spitznamen „Teddy“ den zitternden Bären, der fortan „Teddys Bär“ genannt wurde. Der ansonsten strenge und unnachgiebige Präsident erschien seiner Bevölkerung daraufhin in einem anderen Licht und gewann viele Sympathien.

Zur gleichen Zeit mühte sich die deutsche Spielzeugmacherin Margarete Steiff um das Plüschabbild eines Bären aus dem Stuttgarter Zoo. Bei den Europäern stieß das Stofftier auf mäßiges Interesse, aber als durch Zufall ein amerikanischer Händler, der „Teddys“ Geschichte kannte, den Posten fast restlos aufkaufte, war die Geburtsstunde des „Teddy-Bär“ eingeläutet. Anekdoten um den Teddybär gab es später viele, diese hier geht den Teddyliebhabern in aller Welt aber am meisten ins Herz.

Nun kennen sie die Geschichte des vielleicht beliebtesten Spielzeuges des vergangenen Jahrhunderts überhaupt. Und Teddys Siegeszug scheint zu Beginn des neuen Jahrtausends ungebremst. Lasst euch von einigen weiteren Bären der Ulla-Kollektion das Herz erwärmen.

 

Hier habt ihr tolle Fotos von Teddys gesehen, die in Handarbeit entstanden sind und nicht nur Kinderseelen trösten können.

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